Tara, Seat of Kings, von Surprised Stare Games Ltd.
Der Prototyp von Tara wurde auf der Spiel '05 in Essen vom Autor Alan Paull (s. Photo) vorgestellt und auf der Spiel 2006 veröffentlicht. Tara ist ein abstraktes Legespiel in schönem keltischen Design. Es geht darum, durch das taktische Setzen der eigenen Spielsteine die Kontrolle in zwei von vier Landkreisen zu erreichen. Die Landkreise sind jeweils pyramidenförmig dargestellt und die Spieler beginnen damit, Spielsteine in die unterste (und längste) Reihe zu setzen. Wie man setzen darf, ist von den Handkarten abhängig. Positioniert man mehrere Spielsteine nebeneinander, ist es mit der passenden Karte möglich, die direkt darüber liegenden Felder zusätzlich zu besetzen. So kann man sich stetig nach oben arbeiten. Der Spielstein, der in die Spitze der Pyramide gelangt, wird zum König dieses Landkreises. Die Mitspieler kann man behindern, indem man eigene Spielsteine auf gegnerische legt und diese damit verdeckt, sprich sperrt.
Man kann bei dem Spiel viel beeinflussen, durch die Karten ist man aber in seinen Möglichkeiten auch wieder eingeschränkt, so dass längere und zähe Denkaktionen verhindert werden und sich das Spiel zügig spielt. Die Regeln sind auch angenehm einfach und nachvollziehbar gehalten. Wie immer bei Spielen, in denen man direkt gegen einzelne Spieler spielen kann, kann es passieren, dass die berühmten "Dritten" profitieren und das Spiel die Balance verliert, wenn zu einseitig gegen einen Spieler vorgegangen wird, aber das ist sicherlich nur solange ein Problem, wie die Spieler das Spiel noch nicht kennen. Man muss Tara mit Sicherheit mehrfach gespielt haben, um geeignete Strategien zu entwickeln.
Kurzinfo
- Abstraktes, taktisches Legespiel
- Spielerzahl: 2-4
- Spieldauer: 90 min
- Bewertung (von --- bis +++): ++
- Preislage: ca. 28.-







